Praktische Tipps zur Pflege der öligen und zur Akne neigenden Haut
(06.01.2008)Was ist eine ölige oder zur Akne neigende Haut?
Die ölige, fettige oder auch seborrhoische Haut wird durch einen erhöhten Gehalt an Fetten (Lipiden) auf der Hautoberfläche definiert. Ölige Haut ist sehr oft mit der Entwicklung von Akne vergesellschaftet, daher auch die Bezeichnung „zur Akne neigende Haut“. Hervorgerufen wird dieses Hautbild durch eine besonders hohe Talgproduktion. Da die Talgdrüsen vor allem in der T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) lokalisiert sind, ist eine glänzende Haut in diesem Bereich besonders sichtbar. Neben dem Fettglanz ist auch ein großporiges Erscheinungsbild der Haut typisch.
Die gesteigerte Talgproduktion wird vor allem hormonell gesteuert und durch männliche Geschlechtshormone (Androgene) erhöht. Bei Frauen mit einer öligen Haut ist die Talgproduktion eine Woche vor der Menstruation maximal, da die in dieser Zyklusphase erhöhten Progesteronspiegel eine dem männlichen Geschlechtshormon ähnliche Wirkung haben.
Neben der erhöhten Talgproduktion kommt es zusätzlich zu einer starken Verhornung der eher fettigen Haut, was zu einer Verstopfung der Poren führen kann. Als Folge kann der überschüssige Hauttalg nicht abfließen und es entstehen Mitesser (Komedonen). In den Komedonen herrschen ideale Lebensbedingungen für Bakterien, die zu deren Vermehrung und einer Entzündungsreaktion der Haut führen.
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