Wie berechnet sich der UVA-Schutz?

Wie berechnet sich der UVA-Schutz?

Der Lichtschutzfaktor LSF auf unseren Sonnenschutzprodukten kennzeichnet den Schutz vor UVB-Strahlen. Er wird seit 1994 in ganz Europa einheitlich nach der sogenannten Colipa Methode berechnet. Diese Methode ist bis heute, mit einer leichten Adaption 2003 im Einsatz und das entscheidende Kriterium, um die Schutzleistung von Sonnenprodukten zu bestimmen. Schließlich sind die kurzwelligen UVB-Strahlen für unangenehme und gefährliche Sonnenbrände verantwortlich und können als Spätfolge Hautkrebs begünstigen. Die langwelligen UVA-Strahlen sind nur vordergründig sanfter. Ihre Auswirkungen sind nicht sofort sichtbar, doch ebenso fatal. UVA-Strahlen beschädigen und verändern nachhaltig die Hautzell-DNA und lassen die Haut schneller altern.

UVA-Symbol

Der Schutz vor UVA ist daher in den letzten Jahren stark in den Fokus von Konsumenten und Kosmetikherstellern gerückt. Das UVA-Symbol, das heute auf allen Sonnencreme Verpackungen zu finden ist, gibt es seit 2007 – damit wurde erstmals eine standardisierte UVA-Angabe geschaffen. Der UVA-Schutz muss demnach mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors betragen, bei einem LSF 30 beträgt der UVA-Schutz also mindestens 10.

UVA-Faktor sinnvoll?

Der UVA- Faktor wird durch die In-vivo-PPD-Methode, die Persistent Pigment Darkening oder vorzugsweise nach einer international anerkannten In-vitro-Testmethode bestimmt. Angegeben wird der Faktor allerdings nicht extra. Manche Hersteller geben den UVA-Faktor extra an, meist nach der PPD-Methode und werben mit besonders hohem UVA-Schutz – weit über die Minimalvorgaben der EU. Fakt ist jedoch, dass bereits ein UVA-Faktor von PPD 10 rund 90% der UVA- Strahlen absorbiert. Zudem flacht die Kurve mit steigendem Schutz ab. PPD 20 absorbiert 95%, PPD 31 nur 2 Prozent mehr, nämlich 97%. Ein vollständiger UVA-Schutz ist rein technisch nicht erreichbar und auch nicht sinnvoll. Erstens, weil eine hohe Konzentration von UV-Filtern die Formulierung auch schwerer auftragbar macht. Und zweitens, weil kein noch so hoher UVA- /UVB-Schutz ein Freibrief für stundenlanges Braten in der Sonne sein darf.

SUN PROTECT 30 (PPD 12 = 92%) und SUN ON DEMAND (PPD 28 = 96%)

Für DR. KITZINGER® Skin Care zählt neben dem guten Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen auch eine gute Hautverträglichkeit. Unsere Sonnenschutzprodukte SUN PROTECT 30 und SUN ON DEMAND 50+ bieten jeweils einen hohen, photostabilen UVA-/UVB-Schutz und sind beide für besonders empfindliche, zu Allergien neigende Haut geeignet. Beide Sonnencremen sind darüber hinaus leicht und rasch absorbierend, ohne einen störenden Film auf der Haut zu hinterlassen und durch die Kombination von mineralischen und chemischen UV-Filtern sofort wirksam.

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